Arne Gabius

Der am 22. März 1981 geborene Hamburger ist seit dem Jahr 2015 der Inhaber des Deutschen Rekords im Marathonlauf mit einer Zeit von 2:08:33. Er erreichte diese Zeit am 25. Oktober beim Marathon in Frankfurt am Main und kam dabei als Vierter ins Ziel.

Der seit Mai 2011 approbierte Arzt errang darüber hinaus bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2012 in Helsinki den zweiten Platz und damit die Silbermedaille im 5.000-Meter-Lauf. Er ist auch 14-facher Deutscher Meister über die 5.000-Meter Distanz.

Jörg Peter

Der am 23. Oktober 1955 geborene Dresdner stellte im Jahr 1987 beim Tokyo International Men’s Marathon den deutschen Rekord auf, der 27 Jahre lange Bestand haben sollte, bis er von Arne Gabius unterboten wurde. Er war für die damalige DDR Teilnehmer an den Olympischen Spielen in Moskau 1980 und belegte dort im Marathon den sechsten Platz. Er war mehrfacher DDR-Meister im 5.000.Meter Lauf und nach der Wende 1990 und 1991 jeweils Schnellster beim Hamburg-Marathon. Zuvor, im Jahr 1985, gewann er bereits den Marathon in seiner sächsischen Heimat, nämlich in Leipzig.

Michael Heilmann

Der am 26. Oktober 1961 in Kleinmachnow geborene Leichtathlet feierte seine größten sportlichen Erfolge im Marathonlauf. Dabei stellte er beim IAAF-Weltcup-Marathon in Hiroshima, den er mit 2:09:03 Stunden als Vierter beendete, einen vorläufigen deutschen Rekord auf, der erst drei Jahre später von Jörg Peter unterboten werden sollte. Nach der Wende wurde er 1990 bei den 25 km von Berlin Vierter, beim Berlin-Marathon Neunter und beim Marathon in der Hansestadt Hamburg landete er auf Platz drei. Letzter großer Höhepunkt seiner aktiven Karriere, die er 1996 beendete, war der Houston-Marathon, bei dem er als Zweiter die Ziellinie überquerte.

Christoph Herle

Der am 19. November 1955 im hessischen Königsstein/Taunus geborene frühere Langstreckenathlet wurde gleich bei seinem ersten Marathon Fünfter, nämlich beim Marathon von Chicago im Jahr 1983. Zwei Jahre später erreichte er mit einer Zeit von 2:09:23 Stunden beim Marathon in London 1985 seine persönliche Bestzeit und damit Rang vier in der Bestenliste der deutschen Marathonläufer. Die Silbermedaille bei den Halleneuropameisterschaften 1979 in Wien über die Distanz von 3.000 Metern war sein größter sportlicher Erfolg.

Stephan Freigang

Der am 27. September 1967 im brandenburgischen Hohenleipisch geborene Sportler lief seinen ersten Marathon 1987 und erreichte im Jahr darauf beim Marathon im japanischen Fukuoka mit einer Zeit von 2:12:28 Stunden den vierten Platz. Nach einem schweren Unfall mit dem Motorrad lief er bereits im Jahr 1990 wieder den Berlin-Marathon in 2:09:45 Stunden. Der Höhepunkt folgte 1992 bei den Olympischen Spielen von Barcelona mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Er lief dabei als Drittplatzierte ins Stadion ein, wurde vom Japaner Takeyuki Nakayama überholt und konnte ihn in einem spannenden Endspurt wieder überholen. Es folgten noch Siege bei den Marathonläufen in Frankfurt 1994, Köln 1997 und Hannover 1998 und 1999, Leipzig 2000 und Lissabon 2001.